1. November 2012
Die Daten stammen von Menschen aus fast allen Kontinenten.
Das internationale 1000-Genom-Projekt hat sein Ziel erreicht: namlich das Erbgut von mehr als 1.000 Menschen zu entschlüsseln und zu veröffentlichen. Die Forscher schreiben im Fachjournal "Nature", ihre Daten lieferten Informationen zur Verteilung genetischer Unterschiede. Einige dieser Varianten stünden in Verbindung mit der Entsehung von Krankheiten. Deswegen könnten von der Genom-Datenbank zu Beispiel Krebsforscher profitieren. Andererseits könnten die Informationen auch für eine bessere Verträglichkeit von neuen Medikamenten und Therapien genutzt werden. Denn die Genom-Datenbank erfasse Menschen verschiedenster Herkunft. Neue Medikamente würden bislang aber meist an Europäern getestet - das garantiere aber noch nicht, dass sie auch Afrikanern oder Asiaten helfen würden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)