1. November 2012

Fachmagazine: Studie kritisiert Publikationen als zu teuer

Wer Forschungsartikel lesen will, muss in der Regel tief in die Tasche greifen:

Akademische Fachmagazine sind meist teuer und auch Online-Abos und einzelne Studien lassen sich die Verlage gut bezahlen. Diese Praxis kritisieren jetzt Wissenschaftler von der Universität Leicester in Großbritannien. Ihrer Studie zufolge liegen die Gewinnmargen der Verlage häufig bei mehr als 50 Prozent - bei Tageszeitungen seien es im Gegensatz dazu gerade mal zwei Prozent. Die Wissenschaftler rufen ihre Kollegen auf, das nicht zu unterstützen. Sie sollten teure Journale meiden und lieber in günstigeren oder kostenlosen publizieren. So könne man den Zugang zu wichtiger Forschung verbessern.

Vor kurzem hatte schon die Harvard-Universität in den USA ihre Mitarbeiter dazu aufgerufen, ihre Studien frei zugänglich zu machen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)