1. November 2012
Erstmal wird es keine neuen Meeresschutzgebiete in der Antarktis geben.
Die Mitglieder der Internationalen Kommission zum Schutz lebender Arten in der Antarktis sind sich bei einem Treffen in Australien nicht einig geworden. Der Gruppe gehören die EU und gut 20 Staaten an, darunter Deutschland. Die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, es sei ledglich ein Sondertreffen in Deutschland im kommenden Sommer vereinbart worden. Dort wolle man erneut versuchen, eine Einigung zu erzielen. Naturschutzorganisationen äußerten sich enttäuscht. Ein Sprecher der "Antarctic Ocean Alliance" sagte der Agentur, am meisten Widerstand hätten die Ukraine, Russland und China geleistet.
Anfang der Woche war mitgeteilt geworden, dass das deutsche Alfred-Wegener-Institut die Einrichtung von Schutzgebieten im sogenannten Weddelmeer in der Antarktis prüfen soll. Der Auftrag ist unabhängig von der jetzt gescheiterten Einigung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)