1. November 2012

Schlaflosigkeit kostet Wirtschaft laut Psychologe Milliarden

Die Welt sollte dringend mehr gegen Schlaflosigkeit tun.

Das fordert der norwegische Psychologe und Schlaf-Forscher Børge Sivertsen. Als Argument benutzt er eine kürzlich veröffentlichte Studie aus den USA. Demnach kostet Schlaflosigkeit alleine die US-Wirtschaft jedes Jahr mehr als 63 Milliarden Dollar - zum Beispiel, weil Arbeitnehmer nach einer durchwachten Nacht zu Hause bleiben müssen oder weniger effektiv sind als sonst. Sivertsen weist außerdem auf eine australische Studie hin, wonach zwei Prozent des dortigen Bruttoinlandsprodukts durch Schlafstörungen verloren gehen. Zudem habe das Problem zum Beispiel große Auswirkungen auf Unfall-Statistiken.

Schätzungen zufolge haben etwa zehn Prozent aller Menschen Probleme damit, dass sie nicht einschlafen können oder nachts ständig aufwachen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)