2. November 2012

Was macht glücklich?

Glück ist für den Menschen eigentlich gar nicht so wichtig.

Zumindest, wenn es nach der Evolution geht. Und trotzdem streben wir danach. Die Sendung "Studiozeit" im Deutschlandfunk berichtet über eine Diskussion von Wissenschaftlern zum Thema. Dabei ging es auch darum, warum sich im Zusammenhang mit Glück so vieles ums Geld dreht. Der Schweizer VWL-Professor Mathias Binswanger stellt fest: Das Streben nach Reichtum wird vom Umfeld gesteuert. Hat der Nachbar mehr, will ich auch mehr. Und das liegt Biologen zufolge in der Natur des Menschen. Konkurrenz und Hierarchie sind demnach wichtige Bestandteile des menschlichen Strebens. Dennoch: Mittlerweile, so die Forscher, sei die Fixierung auf pures Wirtschaftswachstum nicht mehr zukunftsfähig. Wichtiger sei eine Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Freizeit und ein guter Zustand der Umwelt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)