2. November 2012

Bei Erforschung der Stasi erfolgt Richtungswechsel

Die Erforschung der DDR-Staatssicherheit ist noch nicht abgeschlossen.

Auf einer internen Tagung diskutierte die Forschungsabteilung der Stasi-Unterlagen-Behörde unter anderem darüber, wo es noch Lücken in der Erforschung gibt. Darüber berichtet die Deutschlandfunk-Sendung "Studiozeit". Demnach ist zwar bereits viel über die innere Struktur der Stasi bekannt, aber nur wenig über ihre Vernetzung mit der Gesellschaft. Außerdem sei wenig bekannt über den eigentlichen Auftraggeber des DDR-Geheimdienstes - über die Sozialistische Einheitspartei SED.

Derzeit vollzieht sich den Forschern zufolge ein Richtungswechsel. So gerieten jetzt vor allem Mikrokosmen in den Blick der Wissenschaft. Ein Beispiel ist ein Forschungsprojekt in Halberstadt, wo untersucht werden soll, welche Rolle die Stasi 40 Jahre lang in der Kleinstadt spielte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)