2. November 2012
Eine neue globale Datenbank soll die Ausbreitung von Krankheitserregern besser sichtbar machen und bei der Eindämmung von Seuchen helfen.
Der Plan stammt von der "Technischen Universität von Dänemark" in der Nähe von Kopenhagen. Zusammen mit dem Biotech-Unternehmen sowie Gesundheitsorganisationen einzelner Staaten und der UNO soll das Projekt in die Tat umgesetzt werden. In der Datenbank sollen Erbgutdaten aller wichtigen Virus- und Bakterientypen mit deren geografischem Auftreten gekoppelt werden. Sie sollen dann mit Informationen über akute Infektionen abgeglichen werden, die Mediziner und Behörden melden. Auf diese Weise entsteht eine Art Radarbild. Machbar wurde das Projekt durch eine neue Generation von Gensequenzier-Maschinen. Erst sie schaffen es, das komplette Genom von Bakterien oder Viren innerhalb nur eines Tages zu entschlüsseln. Die Daten lassen Rückschlüsse darüber zu, wie gefährlich die Erreger sind und welche Medikamente wirksam sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)