5. November 2012
Nur noch 66 Stunden pro Woche arbeiten.
Das ist für viele Assistenzärzte in den USA schon deutlich weniger als noch vor einigen Jahren. 2003 verabschiedete eine US-Behörde für medizinische Ausbildung, dass Ärzte in der Ausbildung weniger arbeiten dürfen und mindestens zehn Stunden zwischen ihren Schichten liegen müssen. In der Fachzeitschrift "Annals of Surgery" ziehen Forscher eine Bilanz der neuen Regelung. Sie haben gut 200 Assistenzärzte der orthopädischen Chrirurgie in mehreren Krankenhäusern befragt.
Das Ergebnis: Ein Viertel sagte, dass ihre Müdigkeit Einfluss auf die Behandlung habe. Vor rund zehn Jahren waren es noch doppelt so viele. Mehr Schlaf bekommen sie allerdings auch heute nicht: Im Schnitt waren es nach wie vor fünf Stunden.
Auch gaben die Befragten an, sich weniger auf die stressige Arbeit nach der Ausbildungszeit vorbereitet zu fühlen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)