5. November 2012
Im Rückspiegel geht es heute ins Tal der Könige nach Ägypten.
Dort machte heute vor 90 Jahren der Archäologe Howard Carter einen großen Fund. Er entdeckte das Grab des ägyptischen Pharaos Tut-ench-Amun. Carter stieß mit seinem Team am 5. November 1922 auf die Tür der Grabkammer - einen Tag vorher hatte er schon eine Treppenstufe ausgegraben. Rund vier Monate später wurde die Grabkammer geöffnet.
Das Grab des Tut-ench-Amun war versiegelt und weitestgehend unversehrt. Es enthielt Schätze wie Schmuck und Statuen. Außerdem Möbelstücke, Gefäße und Waffen, die dem Pharao vor mehr als 3000 Jahren mit ins Grab gelegt worden waren. Berühmt wurde vor allem die goldene Totenmaske Tut-ench-Amuns.
Um den Fund rankt sich auch die Legende vom "Fluch des Pharao". Mehrere Mitglieder des Teams starben in den Jahren nach dem Fund oder nahmen sich das Leben. Einige Todesfälle sollen tatsächlich im Zusammenhang mit der Ausgrabung stehen: Wissenschaftler wurden durch Schimmelpilzsporen krank oder steckten sich durch Moskitostiche an.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)