5. November 2012

New Jersey erlaubt Wahl per E-Mail

Durch Wirbelsturm Sandy sind immer noch zahlreiche Menschen in Notunterkünften, weil ihre Häuser nicht bewohnbar sind.

Dass sie zudem auch noch ihrer Wählerstimme beraubt werden, sei unfair. Das sagte der Gouverneur des betroffenen Bundesstaats New Jersey. Er hat deshalb beschlossen, diesen Wählern zu erlauben, ihre Stimme per E-Mail oder Fax abzugeben. Die neue Regel soll auch für beschäftigte Rettungskräfte gelten.

Bisher war diese Abstimmmöglichkeit Militärangehörigen und anderen Bürger im Ausland vorbehalten. Die Zeitschrift "The Register" bezweifelt allerdings, dass der Staat auf eine Flut von Wahl-E-Mails vorbereitet ist. Bisher gebe es in der offiziellen Anordnung keine Angaben dazu - auch die entsprechenden Formulare seien noch nicht aktualisiert. Sicherheitsprobleme könnten laut der Zeitschrift dazu führen, dass das Ergebnis für den Staat anfechtbar sei. Traditionell ist New Jersey aber ein demokratisch wählender, also blauer Staat. Es dürfte daher keine knappen Wahlentscheidungen geben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)