5. November 2012
Viele Operationen könnten für Patienten mit Herzschrittmachern unnötig werden.
Forscher der US-Universität Michigan versuchen, den Herzschlag zu nutzen, um Strom zu produzieren. Wie die BBC berichtet, haben sie das schon simuliert, und zwar mit Materialien, die elektrische Signale abgeben, wenn sie ihre Form verändern. Wenn sie also von der Herzbewegung zusammengedrückt werden, könnten sie den Strom für einen Herzschrittmacher liefern. Ersten Tests zufolge produziert das Gerät sogar zehn Mal mehr Energie als nötig. Allerdings gibt es noch keine klinische Studien.
Patienten mit einem Herzschrittmacher müssen sich derzeit zahlreichen Operationen unterziehen. Der Grund: Die Batterien in den Schrittmachern müssen alle sieben Jahre ausgetauscht werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)