5. November 2012

Crowdsourcing-Projekt: US-Bürger suchen nach Defibrillatoren

Es gibt sie an Flughäfen, Bahnhöfen und anderen öffentlichen Orten: Defibrillatoren für den Notfall.

Leider können die Geräte zur Wiederbelebung wenig helfen, wenn man sie nicht findet. Das war bis vor kurzem in der US-amerikanischen Stadt Philadelphia der Fall. Deshalb organisierte ein Team der Pennsylvania Universität einen Wettbewerb. Mehrere hundert Menschen schwärmten aus, um nach den Geräten zu suchen. Laut den Forschern fanden sie insgesamt mehr als 1.400 Defibrillatoren. Damit wollen die Wissenschaftler eine Karte für Smartphones erstellen.

Das Problem ist, dass der Standort der Geräte nach dem Verkauf nicht zentral registriert wird. Daher bleibt der Großteil von ihnen ungenutzt. In einer Umfrage der Forscher zeigte sich, dass der Großteil der Bürger außerdem nicht wusste, dass Laien die Defibrillatoren benutzen dürfen. Auch in Deutschland gibt es eine App, mit der man für den Notfall das nächste Gerät finden kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)