5. November 2012
Wildpinkler sind im indischen Jhunjhunu nicht gern gesehen.
Wer künftig die Hose runterlässt und öffentlich pinkelt, der könnte dabei von Trommeln und Pfeifen gestört werden. Wie die "Times of India" berichtet, hat der zuständige Bezirksrat Freiwillige rekrutiert, die die Wildpinkler gegen einen geringen Lohn mit lauter Musik in Verlegenheit bringen sollen. So sollen diese dazu bewegt werden, neu aufgestellte öffentliche Toiletten zu benutzen. Außerdem will der Bezirksrat die Namen der Schuldigen veröffentlichen. Das Projekt startet dem Bericht zufolge in 34 Dörfern und soll bei Erfolg ausgeweitet werden.
Urinieren in der Öffentlichkeit ist in Indien ein großes hygienisches Problem. Auf dem Land ist es weit verbreitet - viele Häuser haben keine Toiletten. Dadurch breiten sich viele Krankheiten aus, wie zum Beispiel der Bandwurm.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)