5. November 2012
Mehr Geld für die Forschung, besserer Kontakt zu Kollegen - dafür verlassen viele Wissenschaftler Deutschland und forschen lieber in den USA.
Eine Untersuchung des German Academic Network hat jetzt ergeben, dass viele Auswanderer aber wieder zurückkehren. Von den 800 Teilnehmern an der Studie seien zwei Drittel innerhalb einiger Jahre wieder nach Deutschland gezogen. Eine mögliche Erklärung: In Deutschland bekommen Wissenschaftler derzeit eher unbefristete feste Stellen, außerdem verdienen die Rückkehrer hier mehr als in den USA. Im Zuge der Finanzkrise seien in den Vereinigten Staaten viele Mittel gekürzt worden. Ein weiterer Grund für die Rückkehr: Der Studie zufolge wollen viele Wissenschaftler, dass ihre Kinder in Deutschland aufwachsen und sie finden das Renten- und Gesundheitssystem hierzulande besser.
Dem Netzwerk zufolge forschen derzeit etwa 6.000 bis 7.000 Deutsche in Nordamerika.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)