6. November 2012

"The Wire"-Erfinder David Simon über die Kultur der Armut in Amerika

In seinen erfolgreichen TV-Serien "The Wire" und "Treme" hat er das harte Leben in US-amerikanischen Großstädten beschrieben.

Im Interview mit der Homepage der "Süddeutschen Zeitung" sprach Autor David Simon nun über seine Wahrnehmung der Armut. Aus seiner Sicht, gleichen die Polizeieinsätze gegen Kleindealer auf den Straßen einem Genozid. Viele von ihnen seien arm und schwarz, in den Augen mancher damit "Überschuss-Amerikaner". Die Wirtschaft brauche sie nicht, deshalb sollten sie verschwinden.

An der Präsidentschaft von Barack Obama kritisiert er, dass immer noch zu wenig über diejenigen geredet werde, die kein Gewinner seien.

In "The Wire" beschreibt Serien-Autor David Simon den Niedergang der Stadt Baltimore durch den Drogenhandel. "The Treme" erzählt von der Wiedergeburt New Orleans nach dem Hurricane Katrina.

Das ganze Interview auf jetzt.de

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)