6. November 2012

US-Studie: Auswärts essen führt bei Kindern zu Übergewicht

Viel Essen macht dick. Und offenbar besteht diese Gefahr besonders im Restaurant.

Das legt eine Studie aus den USA nahe. Die Wissenschaftler der Universität Chicago hatten die Daten von 10.000 Kindern und Jugendlichen untersucht. Dabei stellten sie fest, dass Kinder, die auswärts essen, täglich durchschnittlich 160 Kalorien mehr zu sich nahmen als bei Mahlzeiten zu Hause. Bei Jugendlichen waren es bis zu 309 Kalorien.

Besonders deutlich waren die Unterschiede bei zuckerhaltigen Limonaden. Im Restaurant tranken die untersuchten Personen viel mehr, damit stieg der Zuckerkonsum um 13 Prozent. Für die Studie hatten die Forscher das Verhalten sowohl in Fast-Food- als auch in regulären Restaurants untersucht. Die Forscher ziehen einen Zusammenhang zwischen häufigen Restaurantbesuchen und der Zunahme von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen.

Sie schlagen deshalb vor, dass es um Schulen Bannkreise für Restaurants geben solle. Außerdem sollten Portionen verkleinert und Werbung eingeschränkt werden.

Die komplette Studie bei "Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine"

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)