7. November 2012

Doch keine Einigung: Clubszene widerspricht GEMA in Streit um Musikgebühren

Es kehrt keine Ruhe ein in die Club-Szene.

Auch nicht im Streit um Musikgebühren. Zwar hatte die GEMA erklärt, sie habe sich mit drei Branchenverbänden auf einen neuen Veranstaltungstarif geeinigt. Die Berliner Clubcomission, die bekannte Clubs der Hauptstadt vertritt, erklärte nun aber, diese Verbände seien nicht ansatzweise repräsentativ.

Auch der Verband LiveKomm, dem nach eigenen Angaben 500 Clubs in Deutschland angehören, teilte mit, es gebe noch Gesprächsbedarf. Deshalb sei heute ein Treffen in Nürnberg geplant.

Seit Monaten gibt es Streit um das neue Tarifsystem der GEMA, das ab April gelten soll. Vor allem Veranstalter und Club-Betreiber finden die neue Vergütung zu hoch.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)