7. November 2012
Sonne gibt es überall - auch auf dem Meer.
Und weil es dort auch noch viel Platz gibt, haben Ingenieure jetzt ein Solarfloß entwickelt, das das Sonnenlicht in Energie umwandeln und per Kabel an Küstenstädte abgeben kann. Einige zehntausend Menschen könnten über die Kopplung mehrerer solcher schwimmender Kraftwerke mit Strom versorgt werden, berichtet das Online-Magazin "Wissenschaft Aktuell". Demnach wurde das Solarfloß auf der International Energy Week in Singapur vorgestellt. Ein solches Floß sei etwa so groß wie ein Fußballfeld und könne mit schweren Ankerketten in 20 bis 100 Meter Tiefe am Meeresboden fixiert werden. Auch höhere Wellen sollen die Struktur nicht beschädigen, sondern im Gegenteil das Solarmodul regelmäßig reinigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)