7. November 2012
Eine langsame und konzentrierte Entscheidung ist oft besser als eine schnelle und hastige.
Denn dann machen wir weniger Fehler. Neurologen der Vanderbilt Universität in den USA haben die Ursachen dafür jetzt im Gehirn untersucht. Im Fachblatt "Neuron" schreiben sie, dass das Gehirn für schnelle Entscheidungen praktisch die Betriebsart wechselt. Zwar werde grundsätzlich die selbe Methode benutzt. Für eine schnelle Entscheidung gebe es dabei aber weniger Hirnaktivität - nach Angaben der Forscher einfach, um die Entscheidungszeit abzukürzen. Weil dadurch aber weniger Informationen genutzt würden, steige die Zahl von Fehlern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)