7. November 2012

Nature: Wissenschaft in Entwicklungsländern ein weiter Weg zum Beispiel für Eritrea

Die Freiheit der Wissenschaft gilt in vielen Ländern als ein wichtiges Gut - in Eritrea sieht das jedoch ganz anders aus.

Darüber berichtet das Wissenschaftsmagazin "Nature". Das Land am Horn von Afrika hat auf Geheiß der Regierung die langjährige Kooperation zwischen seinem nationalen Gesundheitsinstitut und Universitäten in den USA eingestellt. Wie "Nature" schreibt, geschah das durch Einflussnahme des Präsidenten Isaias Afwerki. Damit wolle die Regierung Eritreas offenbar gegen internationale Kritik an seiner Menschenrechtspolitik protestieren. Nach Ansicht von Gesundheitsexperten könnte das Ende der Partnerschaft das zu massiven Rückschritten in der öffentlichen Gesundheitsvorsorge führen und die Abwanderung von Wissenschaftler aus Eritrea steigern.

Eritrea war eine italienische Kolonie bis die Vereinten Nationen das Land nach dem zweiten Weltkrieg der Verwaltung Äthopiens unterstellten. Mehrere Jahrzehnte war das Land in kriegerische Auseinandersetzungen in der Region verstrickt. Seit 1993 herrscht Präsident Isaias Afwerki.

Der ganze Bericht über wissenschaftliche Freiheit und Unfreiheit in Eritrea auf Nature

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)