7. November 2012

Studie: Darum verstärken Staaten ihre politische Zusammenarbeit mit China

Bei Freundschaften geht es um ähnliche Interessen - bei Beziehungen zwischen Staaten ist das nicht anders.

Forscher des Giga-Institut Hamburg haben am Beispiel China dafür das Wahlverhalten von Staaten in der UNO-Vollversammlung in den vergangenen zwanzig Jahren untersucht. Dabei stellten sie fest, dass es vor allem zwei Faktoren gab, mit denen sich China Unterstützung von anderen Ländern sichern konnte: Entwicklungshilfe und Waffenhandel. Zudem wirkten sich ein ähnliche wirtschaftliche Ausgangsbedingungen im Prozess der Globalisierung förderlich aus - also bei Schwellenländern. Seit dem Jahr 2000 fördert Peking deswegen die China-Afrika-Kooperation oder die Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Staaten.

Vor zwanzig Jahren, also Mitte der Achtziger begannen in China die wirtschaftlichen Reformen, auf denen sich der Aufstieg des Landes begründete.

Die ganze Studie zum Nachlesen

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)