8. November 2012

Methangasaustritte in der Tiefsee wirken sich nicht auf das globale Klima aus

Im Schwarzen Meer, im Golf von Mexiko, im Nordatlantik, aber auch im östlichen Pazifik blubbert Methan im Meeresboden.

Wissenschaftler konnten bislang nicht abschätzen, ob dieses Gas dem Weltklima schadet. Jetzt haben Forscher die Methanaustritte im Indischen Ozean untersucht - in bis zu 2.900 Metern Tiefe. Im Fachmagzin "Journal of Geophysical Research" werden die Ergebnisse der Echolotmessungen erörtert. Demnach hat ein Gasbläschen etwa einen Durchmesser von einem halben Zentimeter. Diese Methanbläschen steigen dann mit zehn bis 30 Zentimetern pro Sekunde Richtung Meeresoberfläche auf - die Forscher sprechen von einer Gasfahne. Diese lösten sich aber oberhalb von 700 Meter Meerestiefe auf und verflüchtigten sich damit weit unter der Meeresoberfläche.

Damit ist den Wissenschaftlern zufolge belegt, dass das Methan nicht in die Atmosphäre eindringt und somit auch keine Auswirkungen auf das globale Klima hat.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)