8. November 2012
Noch ist nicht wirklich klar, warum Menschen autistisch werden.
Doch Forscher aus Neuseeland und den USA sind der Antwort nun ein Stück näher gekommen. Sie haben im Gehirn von Autisten ein mutiertes Gen entdeckt. Es könnte dafür verantwortlich sein, dass die Kommunikation zwischen Gehirnzellen auf rund ein Zehntel des normalen Umfangs gedrosselt werde.
Die Autoren sehen darin einen Ansatz zur Erforschung von Autismus, sagen aber auch, dass sie von einer Behandlung der Störung noch "Jahre entfernt" seien.
Autismus führt häufig zu Lernstörungen, zwanghaftem Verhalten und sozialer Isolation. Studien zufolge ist jedes 82. Kind von dem Leiden betroffen.
Die Studie der Auckland University und der US-Universität Stanford wurde veröffentlicht im "Journal of Neuroscience".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)