9. November 2012

Ex-Poetry-Slamer Preckwitz kritisiert Szene

Poetry-Slam-Bashing. Schon mal gehört?

Das ist das, was Boris Preckwitz jetzt macht, er war übrigens einer der ersten Poetry Slammer in Deutschland. In einem Beitrag für die "Süddeutsche Zeitung" schreibt er, Slam-Poesie sei in Deutschland zur konventionellen Sprachkleinkunst verflacht und beschränke sich auf schnell zugängliche, massentaugliche Instant-Texte.

Besonders ärgerlich findet Preckwitz, dass Slam-Poesie inzwischen sogar zu einem Mittel schulischer Didaktik geworden ist. Was als Kunst der Metropolen begonnen habe, ende nun im Kinderferienprogramm von "Kleinsiehstenich".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)