9. November 2012
"Durch größeres musikalisches Verständnis ist kein Kanzler aufgefallen."
Das meint zumindest Volker Wörrlein - und der muss es wissen, er ist Dirigent des deutschen Stabsmusikkorps. Im Interview mit dem "SZ-Magazin" berichtet er mit Schaudern von Konzerten in der früheren Hauptstadt: Gemäß der alten Kapellmeisterweisheit "Auf Sand und Kies klingt's mies" sei es im Bonner Hofgarten fürchterlich gewesen. Die Akustik auf den Platten des Berliner Kanzleramts sei besser.
Der Militärmusiker verriet auch, wie man das lange Stehen beim Warten auf Staatsgäste besser aushält: nämlich durch regelmäßiges Bewegen der Muskeln an Gesäß und Beinen. Jetzt geht Wörrlein in den Ruhestand. Von der Blasmusik hat er nach eigenem Bekunden seit 25 Jahren Tinnitus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)