9. November 2012

Max-Planck-Forscher lassen neuronale Verbindung leuchten

Der Ausdruck, "eine Erleuchtung haben", erhält hier eine ganz neue Bedeutung.

Neurowissenschaftler des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung haben ein Verfahren entwickelt, um Nervenbahnen im Gehirn sichtbar zu machen. Sie nutzen dafür Viren, die eine Bauanleitung für fluoreszierende Proteine ins Gehirn transportieren. Sind die Zellen dann mit den Viren infiziert, beginnen sie zu leuchten und können leichter untersucht werden.

Wollen sich Forscher den Feinaufbau des Gehirns ansehen, machen sie das bisher meist mit dem Mikroskop. Dafür müssen die entscheidenden Hirnteile aber in dünne Scheiben geschnitten werden. Das könnte jetzt wegfallen, wenn die Nervenzellen sichtbar gemacht werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)