9. November 2012
Müssen Dolmetscher um ihren Job fürchten?
Wohl kaum. Doch der US-Konzern Microsoft und Wissenschaftler der Universität von Toronto behaupten, bei der Entwicklung eines elektronischen Simultan-Übersetzers einen wichtigen Schritt vorangekommen zu sein.
Mit Hilfe einer neuen Technik, die Prozesse des menschlichen Gehirns nachahme, habe man die Fehlerrate bei der Spracherkennung um 30 Prozent senken können. Inzwischen komme auf sieben richtige Wörter nur noch ein falsches. Früher habe das Verhältnis 4:1 betragen.
Ausgereift ist das System also noch nicht. Microsoft hält die Technik trotzdem schon für nützlich. Die Übersetzungsfehler hätten bei einer ersten Demonstration in China für Begeisterung und einige Lacher gesorgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)