12. November 2012
Wie im Film läuft es im wahren Leben selten - und wie in Fernsehserien genauso wenig.
Das trifft auch auf das Bild zu, das dort von Forensikern gezeichnet wird. Der "taz" sagte der Kriminalbiologe Mark Benecke, Fernseh-Serien wie etwa "CSI" hätten nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Ganz im Gegenteil: Anders als die Fernseh-Allrounder seien die realen Forensiker eher Spezialisten auf einem eingegrenzten Gebiet. Einer kenne sich mit Fleischfliegen aus, ein anderer mit Schmeißfliegen.
Benecke stört diese Überzeichnung seines Berufes aber nicht - man beschwere sich ja auch nicht bei Disney, weil in "Findet Nemo" die Fische sprechen könnten. Seinem Berufsstand helfen die Film- und Fernseh-Forensiker aber nicht: Die meisten Bewerber um ein Praktikum wüssten gar nicht, was da auf sie zukomme.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)