12. November 2012
An Übersinnliches zu glauben, ist nicht unbedingt verkehrt: Es hilft dabei, fixe Denkmuster zu durchbrechen und kreativ zu werden.
Diese Ansicht vertritt Peter Brugger in der Zeitschrift "Gehirn und Geist". Der Professor für Verhaltensneurologie beschäftigt sich an der Uni Zürich mit dem Glauben an übersinnliche Phänomene.
Seiner Meinung nach haben Esoteriker durchaus einen Vorteil: Sie dächten freier, so Brugger, und hätten so die Möglichkeit, irgendwann etwas zu finden, was anderen verborgen bleibt. Dafür seien Skeptiker, die nicht an paranormale Phänomene glauben, gut davor geschützt, in eine Psychose abzudriften.
Denn laut Brugger denken Esoteriker und psychotisch veranlagte Menschen ähnlich. Abergläubische zeigen seiner Meinung nach ein gewisses Maß an Verrücktheit. Krankhaft sei das allerdings nicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)