12. November 2012
Wenn Erstklässler ihren Namen schreiben, stehen die Buchstaben oft spiegelverkehrt.
Besorgte Eltern sehen darin erste Anzeichen einer Rechtschreibschwäche. Doch der Psychologie-Professor Jean-Paul Fischer von der Universität Nancy in Frankreich gibt Entwarnung.
Fischer schreibt in einem Beitrag für die Zeitschrift "Gehirn und Geist", die Spiegelschrift sei im Alter von fünf und sechs Jahren noch ganz normal. Mit sieben Jahren hätten die meisten Kinder die Schreibrichtung dann verinnerlicht. Bis dahin aber ließen sich viele Erstklässler oft dadurch verunsichern, dass manche Ziffern und Buchstaben nach links zeigten, wie zum Beispiel die Drei, andere dagegen nach rechts, wie etwa das C.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)