12. November 2012
Pandas gelten ohnehin als vom Aussterben bedroht.
Nun melden Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature Climate Change", dass auch die Nahrungsgrundlage der Tiere in Gefahr ist: der Bambus.
Die Forscher untersuchten ein Gebiet in den zentralchinesischen Qin-Ling-Bergen. Sie kommen zu dem Schluss, dass bis zum Ende dieses Jahrhunderts 80 bis 100 Prozent aller Bambusbestände in dem Gebiet verschwinden könnten. Die Planzen seien sehr anfällig für Klimaveränderungen und vermehrten sich nur sehr langsam - manche Bambusarten blühten nur alle 50 Jahre, manche sogar nur alle 75.
Im untersuchten Gebiet leben nach Angaben der Forscher rund 270 Pandas - sie machten 17 Prozent aller weltweit noch lebenden Tiere ihrer Art aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)