12. November 2012

Smartphone soll Patienten mit bipolarer Störung helfen

Ärzte wollen mit Smartphones Stimmungsschwankungen von psychisch kranken Menschen kontrollieren.

Wissenschaftler der Universität Bielefeld haben dazu eigens ein Programm mit entsprechenden Sensoren entwickelt - sie registrieren Verhaltensmuster, die zum Beispiel auf das Aufkommen einer manischen Phase des Patienten hindeuten. Nach Angaben der Wissenschaftler können das häufige und lange Telefonate sein oder auch übermäßige Bewegung. Die auf der Düsseldorfer Fachmesse "Medica" präsentierte Software soll dann die Daten der Patienten an die Mediziner übermitteln, damit diese eingreifen können, wenn sich der Zustand des Patienten verschlechtert.

Die Ärzte versprechen sich davon eine niedrigere Medikamentenbelastung und geringere Behandlungskosten. Profitieren von der neuen Technik könnten Menschen mit einer bipolaren Störung. Darunter versteht man Stimmungsschwankungen von Depressionen bis hin zur Euphorie.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)