12. November 2012
Die Forschungen stehen noch am Anfang, aber sie lassen Hoffnung aufkommen:
Wissenschaftler haben bei Ratten Epilepsie geheilt. Mit einer Gentherapie verhinderten sie die Übererregung der Gehirnzellen und die damit verbundenen Krampfanfälle. Ein epileptischer Anfall entsteht, wenn Neuronen in einem bestimmten Hirnbereich krankhaft übererregbar sind. Das löst Bewusstseinsstörungen und Muskelkrämpfe aus. Weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen davon betroffen. Wie ein internationales Forscherteam in einem Fachmagazin ("Science Translational Medicine") berichtet, müssen weitere Tests zeigen, ob die Gentherapie auch beim Menschen funktioniert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)