12. November 2012
Sie helfen Kapitänen, auf dem richtigen Weg zu bleiben: Seetonnen.
An der Nord- und Ostseeküste werden jetzt viele der rund 6000 Seezeichen winterfest gemacht. Das bedeutet: die meist aus Stahl bestehenden, spitz zulaufenden und häufig orangenen, manchmal auch grünen Tonnen müssen durch spezielle Eistonnen ausgetauscht werden. Teilweise werden die Seezeichen nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsämter auch ersatzlos eingezogen. An der deutsch-polnischen Grenze wird außerdem eine große schwimmende Plattform des Leibiz-Instituts für Ostseeforschung ans Festland geholt. Sie soll - genauso wie die Seezeichen - vor Frostschäden bewahrt werden.
Ähnliche wie in den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Finnland werden seit einiger Zeit auch vor der deutschen Ostseeküste Kunststofftonnen erprobt. Die Langzeit-Tests sollen zeigen, ob die Schwimmkörper tatsächlich weniger wartungsaufwendig und wetterfester sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)