12. November 2012

Friedrich-Ebert-Stiftung: Rechtsextremismus in Ostdeutschland hat stark zugenommen - Zufriedenheit mit Demokratie insgesamt hoch

In Ostdeutschland hat rechtsextremes Denken stark zugenommen.

Das ist das Ergebnis einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Demnach hat sich der Anteil der Menschen mit rechtsextremem Weltbild in Ostdeutschland seit 2006 mehr als verdoppelt und liegt jetzt bei fast 16 Prozent.

In Westdeutschland sei der Anteil dagegen von rund neun auf rund siebeneinhalb Prozent deutlich geschrumpft.

Allerdings hat die Studie auch ergeben: Die Zufriedenheit mit der Demoktratie im Vergleich zu anderen Staatsformen ist trotzdem weiter hoch. Sie liegt im Osten bei rund 92, im Westen bei knapp 95 Prozent.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)