13. November 2012
Die Welt ist ein unsicheres Pflaster: Arbeitsplatz, Rente, Ehe. Auf wenig ist Verlass.
Wir sind in unserem Leben daher zunehmend gezwungen, Unsicherheiten auszuhalten, doch die meisten Menschen haben eine Abneigung gegen das Unbekannte. In der Zeitschrift "Psychologie heute" wird der Schlüssel zu mehr Gelassenheit in unsicheren Zeiten erläutert - und der heißt offenbar Ambiguitätstoleranz. Menschen mit dieser Eigenschaft neigen demnach nicht zum Schwarz-Weiß-Denken, sind in der Lage, Widersprüche auszuhalten, und bewerten unklare, irritierende Informationen nicht automatisch als negativ.
Man könne auch lernen Unsicherheit auszuhalten. So solle man etwa die Illusion aufgeben, alles im Leben unter Kontrolle haben zu können. Auch die Grenzen des eigenen Wissens solle man anerkennen. Auf diese Weise lässt sich laut der Zeitschrift die Ambiguitätstoleranz erhöhen und damit eine Kultur der Unsicherheit entwickeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)