13. November 2012
Wenn der Meeresspiegel steigt, drohen Küstengebieten Überflutungen.
Aber nicht nur durch das Meer, sondern auch durch das Grundwasser. Das fanden Wissenschaftler der Universität in Hawaii am Beispiel der Insel Oahu heraus. Sie hatten in einer Computersimulation den Meeresspiegel angehoben und festgestellt, dass durch das Grundwasser doppelt so viele Flächen überschwemmt werden.
Die Forscher erklären im Fachmagazin "Nature Climate Change", dass in Küstennähe Grundwasser- und Meeresspiegel aneinander gekoppelt seien. Wenn der Meeresspiegel steige, werde auch das Süßwasser nach oben gedrückt. An einigen Stellen quelle das Wasser aus dem Boden und würde neue Feuchtgebiete schaffen oder Flächen überschwemmen.
In dicht bebauten Gebieten könne das auch dazu führen, dass die Kanalisation nicht mehr richtig funktioniere, das Regenwasser nicht mehr abfließe und Salzwasser in die Leitungen gelange.
http://www.nature.com/nclimate/journal/vaop/ncurrent/full/nclimate1725.html
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)