14. November 2012

Google-Transparenzbericht: Staaten wollen Nutzerdaten

Internet-Gigant Google weiß viel über seine Nutzer, und dieses Wissen wollen auch Regierungen haben.

Staatliche Stellen und Strafverfolgungs-Behörden haben im ersten Halbjahr 2012 weltweit fast 21.000 Anfragen an Google gestellt. Im gleichen Zeitraum 2011 waren es noch 16.000. Das steht im neuen Transparenz-Bericht des Unternehmens. Die Verfügungen kamen vor allem aus den USA, Indien, Brasilien, Frankreich, Deutschland und Großbritannien. In Deutschland gab Google bei mehr als einem Drittel der Anfragen die Daten auch weiter.

Immer mehr Nutzer fordern demmach auch, das bestimmte Inhalte gelöscht werden. Auch die Frau von Ex-Bundespräsident Christian Wulff hatte Löschungen beantragt - wegen falscher Tatsachenbehauptungen. Sie forderte 3000 Löschungen, Google kam dem in acht Fällen nach. Die meisten Forderungen dieser Art kamen aus der Türkei, gefolgt von den USA, Deutschland, Brasilien und Großbritannien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)