14. November 2012

Geschützte Fische sind naiv und damit eine leichte Beute

Meeresschutzgebiete machen aus Fischen leichte Beute.

Denn nach Erkenntnissen australischer Forscher werden die Fische dadurch so naiv, dass sie außerhalb der Schutzgebiete zu spät vor Feinden fliehen.

Die Meeresforscher machten ihre Beobachtungen vor den Küsten der Philippinen, Vanuatus und Papua Neuguineas. Dort sind noch viele Fischer unterwegs, die unter Wasser mit Harpunen auf die Jagd gehen. Ungeschützt lebende Fische machen nach Angaben der Biologen normalerweise spätestens bei einem noch verbleibenden Abstand von vier Metern kehrt. Fische, die in einem Reservat aufgewachsen sind, lassen ihre Jäger dagegen auf bis zu zwei Meter an sich heran.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)