14. November 2012
Sie machten Musik zu einer Art sportlichem Wettbewerb.
Das schreibt die Zeitung "The Guardian" über die britischen Pop-Charts, deren erste Ausgabe heute vor 60 Jahren erschien. Den Briten mit ihrer Begeisterung für Zahlen und Statistiken seien die Charts gerade recht gekommen. Die Hitparade habe Spannung und Wettbewerb in Tabellenform geboten.
Laut "Guardian" waren die Charts jahrelang genauso wichtig wie Weihnachten und die britische Fußballmeisterschaft. In Zeiten von Marketingkampagnen und Streamingangeboten sei ihre Bedeutung allerdings geringer geworden.
Die erste Nummer eins in Großbritannien war übrigens der US-Sänger Al Martino mit seiner Schnulze "Here in My Heart". Auch heute - 60 Jahre später - werden die UK-Charts von einem Amerikaner angeführt: Die aktuelle Nummer eins ist Robby Williams mit "Candy".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)