14. November 2012
Nanoteilchen stecken in Sonnencremes, Salatdressing oder Deos, aber über ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt ist wenig bekannt.
Bisherige Tests an Kleintieren waren eher unauffällig, aber Forscher der Uni Koblenz-Landau haben jetzt genauer hingeschaut. Sie untersuchten Wasserflöhe, die sie mit Nanoteilchen aus Titanoxid in Kontakt brachten. Das Ergebnis: Für die Tiere selbst gab es keine Folgen, allerdings für die Nachkommen. Die Schwimmfähigkeit der Kleintiere war beeinträchtigt, mit noch unabsehbaren Folgen.
Rückschlüsse auf den Menschen lassen die Tests den Forschern zufolge nicht zu. Allerdings seien die besonderen Eigenschaften der Nanoteilchen immer wieder überraschend. Produkte mit den Teilchen müssen nicht gekennzeichnet werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)