14. November 2012
Auf dem Land lebt's sich besser, und zwar nicht nur wegen der guten Luft.
Eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass die Landbevölkerung deutlich weniger von Armut betroffen ist als die in den Städten.
In den 15 größten Metropolen sei die Armut dagegen gewachsen. In Leipzig, Dortmund, Duisburg, Hannover, Bremen und Berlin lebten mehr als ein Fünftel der Menschen unter der Armutsgrenze. Das bedeutet, dass sie weniger als 850 Euro im Monat zur Verfügung haben. In süddeutschen Städten und in Hamburg sei die Situation etwas besser.
Die Bertelsmann-Stiftung kam mit einer Studie zu Kinderarmut vor Kurzem schon zu einem ähnlichen Ergebnis. Demnach ist das Armutsrisiko von Großstadtkindern größer als das von Kindern, die auf dem Land aufwachsen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)