14. November 2012

China schickt Rektoren zum Praktikum ins Ausland

In China gehen neuerdings nicht nur Studenten zum Studieren ins Ausland, sondern auch Professoren.

Das Bildungsministerium hat ein Fünf-Jahres-Programm beschlossen mit dem Ziel, rund 1.000 Hochschulrektoren und Fakultätsdekane zur Fortbildung nach Deutschland, England, Australien und in die USA zu schicken. Dort sollen die Professoren dann vor allem lernen, wie ausländische Unis mit der freien Wirtschaft kooperieren und wie sie ihr Personal managen. Der Bildungsminister erhofft sich davon eine Verbesserung des Hochschulsystems in China.

Hintergrund der Initiative ist, dass immer mehr kluge Köpfe die Volksrepublik verlassen: Top-Studenten ziehen ins Ausland, um dort Karriere zu machen. Dem versucht Peking seit einiger Zeit, durch Reformen entgegenzusteuern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)