15. November 2012
Erotik geht nicht, Liebe schon.
In einem Viertel der türkischen Stadt Ankara sollen die Erotikshops verschwinden - zumindest dem Namen nach. Wie die Zeitung "Cumhuriyet" schreibt, mahnten Behörden die Geschäfte ab. Grund: Sie lägen auf dem Arbeitsweg von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und der hätte sich schriftlich beschwert. Nun heißen einige der Geschäfte im Ortsteil Kizilay "Loveshops", andere hätten ihr Ladenschild ersteinmal zugeklebt. Die Sexprodukte der Geschäfte dürfen laut Zeitung auch nicht mehr als diese angepriesen werden - sie heißen jetzt "Phantasieartikel". Der türkische Regierungschef Erdogan ist bekannt für seine religiös-konservative Einstellung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)