15. November 2012
Vor Neuseeland ist eine Gruppe von Grindwalen gestorben.
Insgesamt geht es um 28 Tiere, die auf der Südinsel am Strand der Golden Bay entdeckt wurden. 12 Wale sind nach Angaben der Naturschutzbehörde schon tot, die restlichen 16 müssen eingeschläfert werden. Die Wale seien bei ungewöhnlich hoher Flut gestrandet. Den noch lebenden Tiere gehe es zu schlecht, um sie noch retten zu können.
Grindwale können bis zu sechs Meter lang werden und sind die häufigste Walart in neuseeländischen Gewässern. Sie stranden oft in der Golden Bay. Im Januar waren dort fast hundert Grindwale gelandet, die meisten von ihnen überlebten nicht. Die Gründe für das Phänomen sind unklar. Wissenschaftler vermuten unter anderem, dass die Tiere in flachem Gewässer Orientierungsprobleme haben oder dass sich ein krankes Tier auf dem Weg zum Strand zu einer Art Leitwal entwickelt, dem die anderen dann folgen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)