15. November 2012

Springer-Vorstand glaubt an Bezahlinhalte im Internet

Jetzt geht es um den Zusammenhalt der Branche.

Der Vorstandschef des Axel Springer Verlags, Mathias Döpfner, plädiert im "Manager Magazin" dafür, Inhalte im Internet nicht mehr nur kostenlos anzubieten. Beim sogenannten "Paid Content" müssten aber alle Verlage mitmachen. Döpfner sagte, wenn Springer der einzige Verlag bleibe und die anderen feixten sich einen, dann werde es schwer - selbst wenn die anderen sich damit ihr eigenes Grab aushöben. Ihmzufolge entscheidet sich an Bezahlinhalten im Netz das Schicksal der Branche. Das Modell müsse einfach funktionieren. Der Springer-Verlag will im nächsten Jahr die Internetseiten der Zeitungen "Welt" und "Bild" nicht mehr völlig frei zugänglich machen. Vielmehr sollen Besucher ab einer bestimmen Anzahl von Abrufen für Artikel bezahlen müssen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)