15. November 2012

Google-Ingenieur stellt Konstruktionspläne von Buchscanner ins Netz

Jetzt darf ihn jeder nachbauen und verbessern.

Der Google-Ingenieur Dany Qumsiyeh hat einen Buchscanner entwickelt, der die Seiten allein weiterblättert. Dafür wird das Buch auf einen Schlitten gelegt und über den Scanner gefahren. Die Seiten werden angesaugt, dafür wird ein handelsüblicher Staubsauger benutzt. So lassen sich 1.000-Seiten-starke Bücher innerhalb von anderthalb Stunden komplett erfassen. Allerdings hat das Gerät noch Macken: Mit zusammenklebenden Seiten kommt der Scanner nicht zurecht. Auch besteht die Gefahr, dass zu dünne Buchseiten reißen. Interessierte Freizeittüftler sollen das Gerät jetzt verbessern - die Konstruktionspläne sind online abrufbar. Der Scanner ist in Googles 20-Percent-time-Program entstanden. Die Mitarbeiter dürfen sich in diesem Programm 20 Prozent ihrer Arbeitszeit frei einteilen und Nebenprojekten widmen, die möglicherweise irgendwann einmal Google zugute kommen.

http://code.google.com/p/linear-book-scanner/

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)