15. November 2012
Für die Umweltbehörden ist es eine gute Nachricht, Fischer jedoch schlagen Alarm.
Der Bodensee ist nach Angaben von Schweizer Experten so sauber wie seit sechzig Jahren nicht mehr. Der Zustand des Gewässers wird nach Angaben des Umweltamtes im Kanton Thurgau durch den Phosphorghehalt belegt. Vor allem die 220 Kläranlagen im Einzugsgebiet des Sees hätten zu mehr Sauberkeit beigetragen. Zwar kühle sich das Wasser wegen der wärmeren Winter nicht mehr so stark ab und zirkuliere weniger. Durch die gute Wasserqualität habe es aber dennoch genügend Sauerstoff. Dadurch werde den Fischen auch in den nächsten Jahren die Luft nicht ausgehen.
Wegen des geringen Phosphorgehalts im Wasser beklagten Fischer jedoch Ertragseinbrüche. Den Fischen fehlten Nährstoffe, was deren Wachstum verlangsame.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)