16. November 2012

Ecuador: Esel darf nicht für Parlament kandidieren

Von einem richtigen Esel wollen sich die Ecuadorianer im Parlament nicht vertreten lassen.

Das Wahlamt in der Großstadt Guayaquil hat eine Gruppe junger Menschen abgewiesen, die einen Esel anmelden wollten - und zwar als Kandidaten für die Parlamentswahlen im Februar. Die Zeitung "El Comercio" berichtet, die Behörden hätten dem Tier den Zugang verwehrt und die bereits ausgefüllten Formulare abgelehnt.

Mit der Anmeldung des Esels wollten die Aktivisten ihren Protest zum Ausdruck bringen. Ihrer Ansicht nach werden zur Wahl Kandidaten zugelassen, die nicht qualifiziert sind, wie zum Beispiel Fußballer, Schauspieler und Fernsehstars. Der Esel war bereits innerhalb eines Tages ein Star: Auf Twitter bekam er mehrere tausend Follower.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)