16. November 2012

Zweiter Mensch auf dem Mond fordert Renaissance der bemannten Raumfahrt

"Als Neil Armstrong und ich auf dem Mond standen und zur Erde hochblickten, bewegte uns das in einer Art und Weise, die wir nicht erwartet hatten. Schlagartig wurde uns klar, wie kostbar unser kleiner Planet tatsächlich ist."

Das schreibt der Apollo-11-Astronaut Buzz Aldrin. In einem Beitrag für das Magazin "Technology Review" plädiert er für eine Renaissance der bemannten Raumfahrt.

Eine der wichtigsten Fragen der Menschheit heute sei die Frage der Nachhaltigkeit. Dabei gebe es zwei Möglichkeiten: Wolle man um die schwindenden Ressourcen des geschlossenen Systems Erde konkurrieren oder zusammenarbeiten, um die unbegrenzten Ressourcen des Weltraums zu erschließen?

Für Buzz Aldrin gibt es nur eine Antwort: Er fordert wörtlich: "Wir müssen aufbrechen". Der Apollo-11-Astronaut verweist auch auf die Errungenschaften und die Ingenieurskunst, die Folgen der ersten bemannten Raummissionen waren: Globale Kommunikation in Echtzeit, Wetter- und Katastrophenvorhersagen oder Fortschritte in der Medizin.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)